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Archive for Oktober 2015

Moskau

… heute vom Paveletski- Turm aus gesehen

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… was für eine Metropole

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Kategorien:Moskau

Das neue Moskauer Aquarium

Am Samstag ist Oktoberfest in der deutschen Botschaft. Ich komme zu spät, da ich erst mit 7 Stunden Verspätung aus Ashgabat gelandet bin. Dichtester Nebel herrschte am Morgen, was auch kein Wunder ist bei den harschen Temperaturschwankungen in der Hauptstadt Turkmenistans. Am Donnerstag schwitzten wir noch bei 42 Grad. Nach einem nächtlichen Sturm waren es am Freitagmorgen noch um 14 Grad, am Samstag noch darunter. Bei der Ankunft in Moskau schneit es.

Wir haben Besuch, unsere lieben Gastgeber aus dem Dorf bei Wladimir kommen mit zum Oktoberfest.

Am Sonntagmorgen, nach einem guten Sanktionsfrühstück, Käse, Leberwurst und Schinken aus D, fahren wir zur Allunionsausstellung. Es regnet Schnee, es schneit Regen. Wir lassen uns nicht stören, denn das neue grosse Aquarium stand auf B´s Wunschliste.

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… Lenin im SchneeregenIMGP7776 Kopie

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… mein diesmaliger Favorit, der Kuhfisch

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Gelesen: Maskulinisierung …

… nennt man das jetzt. Und ich rang nach Worten, als ich meinen Beitrag schrieb über die Erlebnisse auf einer Dresdner Strasse und in den Jahren zuvor. In einer SPON- Kolumne schrieb Jan Fleischhauer heute über die andere Seite des Zustroms von Flüchtlingen.

Für eine Welt, in der schon ein zu offensiver Blick auf Po oder Busen einen sexuellen Übergriff markiert, verheißt das Wort „Maskulinisierung“ jedenfalls nichts Gutes. Möglicherweise wird sich in den grünen Vierteln das Verhältnis zum Flüchtling merklich abkühlen, wenn zutage tritt, dass er die Etikette im Umgang der Geschlechter nicht beherrscht. Zu den Paradoxien der Zuwanderung gehört, dass der Fremde links wie rechts der Mitte immer nur so lange als Fremder erwünscht ist, solange sein Fremdsein nicht zu sehr hervortritt.

… und ich gebe zu, dass ich mir sehr grosse Gedanken machte, ob ich überhaupt meinen Beitrag veröffentlichen dürfte in dieser aufgeheizten Zeit

Kategorien:Gelesen

Wladmir am Wochenende

… schön war´s.

K, Deutscher, mit seiner binationalen Familie in Wladimir lebend und arbeitend,  hatte uns erneut eingeladen. Kommt vorbei, bevor der Winter einbricht, und lasst uns einen Abend in der Banja verbringen, und natürlich auch am Tisch und im umgebenden Wald- dem Ruf folgten wir gerne. Die Anfahrt war nervig. 260 km in 5 Stunden sind eine anstrengende Sache. Am Samstagmorgen fuhren offenbar alle Moskauer nochmals hinaus zu ihren Datschen. Wir waren mittendrin und quälten uns durch die Landschaft östlich von Moskau.

B, Tochter des Hauses und Studentin, erwartete uns geduldig auch mit einstündiger Verspätung. Die Bolshaya Moskovskaya, die Grosser Moskauer, gingen wir entlang, bogen nach links und rechts ab und besichtigten so das Zentrum der Stadt. IMGP7699 Kopie

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IMGP7705 Kopie… Für Lenin von den Arbeitern und Bauern des Wladimirer Kreises

IMGP7713 Kopie… oben die Apotheke, im Keller eine Kneipe/ Cafe/ Restaurant

IMGP7714 Kopie… die Universität von Wladimir, gegründet 1907

IMGP7718 Kopie… Dixie- Klos helfen auch dieser Hochzeitsgesellschaft, nachdem die Fotos im Stadtzentrum gemacht wurden

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IMGP7733 Kopie… Restaurant „Shanghai“

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IMGP7740 Kopie… der Kunstschmied wetteifert mit den goldenen Kuppeln, scheint es

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IMGP7750 Kopie… bald stehen hier Pferdeschlitten und die Kutscher trinken Tee statt sich mit ihren Smartphones zu beschäftigen

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… russische Weite

Am späten Nachmittag waren wir im Dorf. Bevor gegrillt wurde, ging es in die Banja. Ein Gedicht! Der Ofen wird mit Holz beheizt, die Glastür gibt den Blick auf Flammen frei, wenn man auf der Pritsche ruht. K bearbeitete kundig mit Birkenzweigen, erfrischt wurde im sehr kalten Holzbottich oder im noch draussen stehenden Sommer- Bassin. So muss Erholung sein.
Später wurde getafelt, Schaschlyk aus Fleisch und Fisch. Der zweite Deutsche, nennen wir ihn K2, hatte eine Auswahl von in Russland erhältlichen deutschen und tschechischen Bieren mitgebracht. Irgendwie war alles rund. So lässt sich der 3. Oktober auch feiern.

So sieht Erholung aus.

Am Sonntagmorgen, nach ausgiebigem Frühstück und Testen aller mitgebrachten Brotbeläge ging es in den Wald. Zum Pilzesuchen war es zu spät, ein Marsch um das Dorf musste genügen.

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… ich finde diese alten russischen Häuser immer wieder wunderschönIMGP7763 Kopie

… der Ziehbrunnen, von wo das Trinkwasser geholt wirdIMGP7772 Kopie

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… Blockhausbau. Etagenweise werden die Stämme vorbereitet und dann zur Baustelle gefahren IMGP7773 Kopie

… Stilleben mit Autos

Schön war´s.

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