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Archive for März 2014

Yerevan, Erivan, Jerewan …

2014/03/29 2 Kommentare

Armenien gehört auch zu meinem Beritt, wenn ich das in heutiger Situation noch so salopp formulieren darf … Aus irgendeinem Grund wollten wir bislang keinen rechten Anfang finden. In den Nachbarländern Azerbaijan und Georgien geht es mehr oder weniger gut. Seit Januar geplant und vorbereitet, reiste ich am späten Abend/ frühen Morgen des Donnerstags an.

Yerevan besuchte ich 2005 und 2007, seitdem nicht mehr. Es wurde viel gebaut in der Zwischenzeit. Schön anzusehen ist der rote Tuffstein, mit dem die Fassaden verkleidet werden. Die neue armenische Kirche in Moskau ist aus eben diesem Stein errichtet. Der Verkehr ist, sagen wir mal, kaukasisch. Bei jeder Autofahrt konnten wir mindestens 2 leichte Karambolagen sehen. Die armenische Küche war lecker und verlockend, die Gespräche ausgesprochen angenehm.

Gut war´s. Mit einem neuen Partner werden wir sehen, was in Armenien zu erreichen sein wird.

 

20140327_101555 Kopie… Hotelfensterblick

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20140327_150811 Kopie… mechanische Werkstatt

20140327_181654 Kopie… der Berg der Berge, Ararat

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Kategorien:Hotelfensterblick Schlagwörter: , , ,

Zeit, Zeit, Freunde und …

ein kleines bißchen Geld. Mehr braucht man eigentlich nicht, scheint mir.

Am Samstagabend war das noch immer nachklingende Lyube- Konzert, am Montagmorgen machte ich mich auf den Weg nach DME, von da nach ZRH mit der Swiss. Die Bahn bringt mich zuverlässig ans Ziel, das Meeting dauert bis zum frühen Abend und ist erfolgreich. Um ein Statement zur Lage komme ich (berechtigterweise) nicht herum. Ich freue mich, dass meine Kollegen meine Erklärungsversuche verstehen. Abendessen, schnell schlafen.
Ein früher Dienstagmorgen, Meetings, am Nachmittag retour, um 3:30 Uhr wieder in DME.
Um kurz vor 5 am Mittwochmorgen bin ich daheim, um 9:30 warten die Nächsten bereits im Büro. Wieder so ein Kaffeetag für mich, der ich ansonsten Tee literweise verbrauche. Abends bespreche ich mit der Einen Besten das Gewesene und das Kommende, bin recht früh recht müde. Wir packen noch schnell den nächsten Koffer.
Der Donnerstag beginnt später, ich fahre erst gegen 9 ins Büro. Am Nachmittag geht es wieder nach SVO. Der Nachtflug nach Ulan Bator (Ulaan Bataar) wartet auf mich. Oh Gott, nicht Aeroflot, sondern MIAT bedient dieses Mal. Der Sessel kennt keine Liegestellung und muss aus jener Zeit stammen, in der auch Turkish die breiten, kaum verstellbaren Stühle mit der Boeing geordert hat. Mit 4 Stunden Zeitunterschied landen wir am frühen Freitag in UB. Hotel, Dusche, umziehen, ab auf die Messe. Diese ist in einer Sporthalle untergebracht und startet erst zwei Stunden nach meiner Ankunft. Zwei Stunden Schlaf hätte ich noch haben können … Kunden kommen, am Abend ist noch Abendessen mit Partnern.
Am Samstag wieder Messe. Am Abend treffe ich den Mongoleifan. Wir haben einen guten Abend.
Am Sonntagmorgen, noch vor dem Frühstück, wartet das Auto zum Flughafen. Check- In, wieder MIAT, wieder Schlafversuche im Massivsessel, wieder irgendwie neben den Schuhen bei der Ankunft nach 11 Uhr in Moskau.
Ich kaufe ein paar Lebensmittel ein, lese aufgelaufene mails und erledige dringendes online banking, bediene Waschmaschine und Trockner, versuche, früh schlafen zu gehen.
Am Montagmorgen Büro wie immer, Kunden und Partner kommen, ein langer Tag.
Dienstag Büro.
Morgen, Mittwoch, Büro und der nächste Nachtflug, dann in den Kaukasus.
Freitag nachmittag wieder zurück.
Samstag nachmittag nach Deutschland zur jüngeren Tochter N, Sonntag nichts tun.
Am Montagmorgen Inlandsflug, Meetings.
Am Dienstag Meetings und Nachtflug zurück nach Moskau, Ankunft am kommenden Mittwoch 2:30 Uhr (Sommerzeit, Gottseidank, hat nur 2 Std. Zeitunterschied).
Das waren im Zeitraffer die Tage zwischen 16. März und dem kommenden 2. April.
18 Tage, 6 Nächte daheim, 9 Mal ins Flugzeug- ich muss was anders machen. Nur auf die anderhalb Tage mit N in Deutschland will ich nicht verzichten.

… nicht nur die nächsten Tage der Kubareise wollen nachbearbeitet werden

Apropos Geld:

tugrik

… der Mongoleifan gab mir einen Ein- Tugrik- Schein, gültiges, wenn auch seltenes, Zahlungsmittel in der Mongolei. Weshalb selten? Der Wert beträgt 0,00041 EUR. Er fand seinen Platz am Whiteboard im Büro, neben dem neuen Ein- Manat- Schein (TMT) aus Turkmenistan im Wert von 0,25 EUR und dem alten 10.000- Manat- Schein (TMM) aus Turkmenistan, damals grösster Nomainalwert und 0,50 EUR wert.

 

Kategorien:Airlines, Mongolei

25 Jahre Lyube

2014/03/17 4 Kommentare

… und ich war da. ЛЮБЭ/ Lyube/ Ljube unbekannt? HIER, bei Wikipedia, gibt´s auch einen Eintrag über die Band. Oder einfach mal bei youtube den russischen Namen kopieren und suchen lassen.

17500 Tickets waren verkauft für die grosse Halle des Sportkomplexes Olimpiyskiy. Unsere Tickets waren mit rd. 85 EUR noch die preiswerten, die Plätze lagen in der 4. Etage oben, wenigstens noch in guter Sichtbarkeit der Bühne.
Es begann ziemlich patriotisch mit der Begleitung durch den Alexandrov- Chor und einem Frauenchor in russischer Tracht. Auf den Monitoren liefen Bilder von Militärparaden und – übungen. Die beiden Lieder selbst waren Lyube- Hits.

Dann, ohne die Begleitchöre, ging es im normalen Lyube- Kontext weiter. Die Hits der vergangenen 25 Jahre kamen. Nicht verwunderlich war, dass Rasseya, Kombat, Nye Valyay Duraka Amerika, Pozovi Meny Tikho Po Imeni, Ty Nesi Meny Reka und am Ende, wie beinahe immer, Atas gespielt wurden. Ich hatte mich ein wenig gefürchtet, den Patriotismus, die Heimatliebe Kolya Rastorguyevs, in Überhöhung zu erleben, eine Aufheizung der Saalstimmung auf Kosten der Tagessituation erleben zu müssen. Statt dessen kamen nur ruhige Worte, das Publikum reagierte entsprechend. Die Smartphones mit eingeschaltetem Licht wurden geschwenkt, es wurde, auch wie immer, mitgesungen und aus dem Saal gerufen.

Trotzdem: Es war ein Sch**gefühl, Kriegsangst zu fühlen. Der 2. Weltkrieg ist ein nationales Trauma, ein schlimmeres Schimpfwort als Faschist gibt es wahrscheinlich nur im Slang für Pädophile. Nein, dieses Volk ist nicht aggressiv, ist nicht kriegslüstern und auf Eroberungen aus. Und, ja, ich hoffe mit Allem, dass 25 Jahre nach dem Mauerfall und (ein paar Jahre weniger) nach dem Zerfall der Sowjetunion niemand gezwungen wird, Partei für oder gegen ein Land zu ergreifen.

Gäste waren da, Kritiker nennen sie die Lyube- Klons: die Mädchenbands Fabrika und Mobilnyie Blondinki (ja, mobile Blondinen nennen sie sich), Rocker von den Nachtwölfen aus Moskau, der Texter und Gründer Matwienko, Gruppe Alfa (wie immer in Uniform). Das Konzert schloss mit Atas. Es gab keine Zugaben, das Publikum war ebenso wie Rastorguyev bedrückt. Bei der Verabschiedung sagte er, dass er am Sonntag auf die Krim fliegen wird, wo hoffentlich DAFÜR gestimmt werden wird.

Ich freue mich, wenn ich wieder in eines der üblichen jährlichen Lyube- Konzerte gehen kann, Balalaika- oder Akkordeonbeeinflusste rockige Lieder hören werde. Dieses Mal war´s anders.

20140315_202645 Kopie

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Kategorien:Gehört Schlagwörter: ,

2014-02-17: Kubatag 4- Santiago de Cuba

2014/03/16 7 Kommentare

Am Morgen streifen die Fotografen durch das weitläufige Gelände des Hotels. Nach dem reichlichen Frühstück, wunderbar viel Mango und Ananas, fahren wir los.

IMGP1197 Kopie… eines von vielen, vielen Schildern auf der Reise

Wir nehmen die Landstrasse und stoppen in Biran. Da steht das elterliche Gehöft von Fidel Castros Familie, hatten wir vorher gelesen. In der Annahme, dass ein solcher Ort bestens ausgeschildert sei, machten wir den ersten Fehler. Entgegen kommende Touristen winkten ab, Einheimische wiesen uns genau dahin den Weg, nach zwei Mal Verfahren waren wir auch angekommen.
Das komplett restaurierte Anwesen war nicht zu betreten, was sicherlich auch zu verschmerzen war. Das Haupthaus war ohnehin mal abgebrannt und wieder neu errichtet worden.

Tip: Den Abzweig von der 123 nicht verpassen, in Cueto ist man bestimmt falsch. Dann wieder links schauen, wo es nach Biran geht. Dann wieder links schauen, wo eine Häusergruppe ist. Da ist es. Montags ist Schliesstag.

IMGP1201 KopieWir wollen weiter.

IMGP1224 Kopie

IMGP1233 Kopie… die ersten Strassenszenen, irgendwo an einer Raststätten- Kreuzung

IMGP1237 Kopie… das ist klassischer Nah- und Überlandverkehr

IMGP1241 Kopie… wie überall auf der Welt, wo es weniger auf Normen ankommt. Das Licht brennt trotzdem …

Santiago de Cuba ist wahrhaft ein erster Höhepunkt. Wir verfahren uns gründlich, nehmen mal eine Einbahnstrasse von der falschen Seite, nähern uns karreeweise unserer Adresse. In der Casa Maria del Carmen Herrero und in der Nachbarschaft sind wir untergebracht für die nächsten 2 Tage.

IMGP1251 Kopie… nichts da mit Photshop- Filtern oder Samsung- Fotoeffekten! Das ist der echte Ausblick aus der Casa auf die Strasse, in der wir wohnen.

IMGP1255 Kopie

IMGP1256 Kopie… und jetzt laufen wir die Strasse entlang
Am Abend sind wir in einer privaten kleinen Dachgaststätte. Das Essen ist Klasse, das Bier schmeckt, der Wirt hat sich sicherlich auch sehr gefreut, wie er die Rechnung für uns 11 ausgestellt hat.

<– 2014-02-16: Kubatag 3                                                 2014-02-18: Kubatag 5 –>

Kategorien:Uncategorized

2014-02-16: Kubatag 3 – Wir sind komplett

2014/03/16 4 Kommentare

Am Sonntagmorgen gehen wir noch ein bißchen umher in der All- Inklusiv- Anlage.
Das Auto wird angemietet.
Ein Geely Emgrand mit rd. 48 tkm. Aus China. In Russland neuerdings häufig zu sehen, da eine Taxifirma eine grössere Zahl gekauft hat.
Das Auto hat kein heiles Teil mehr an der Karosserie, überall Beulen, Kratzer, Schrammen und Rost. Die Reifen sind nur noch Slicks, beinahe profillos, der Fahrersitz ist durchgescheuert. Die Klimaanlage funktioniert, irgendein Ersatzrad liegt auch drin. Das Auto wurde vorher in D bestellt und bezahlt. Vor Ort ist neben der Kaution noch die Versicherung zu zahlen. Der Übergeber lacht beim Protokoll- Ankreuzen. Man sollte gleich ein grosses Kreuz auf das gesamte Auto machen, lacht er und sagt´s in gebrochenem Deutsch. Am Ende der Reise werden wir noch schwer darüber nachdenken müssen.
Was soll´s, es gibt keine Auswahl. Wir drehen noch eine Proberunde, um Lenkung und Bremsen gefühlsmässig zu testen.

In Holguin kommen die Freunde und Töchterchen endlich an. Condor hat einen Direktflug. Wir warten gespannt. Alles ging gut.
Autovermietung, recht langwierig, hat ein paar bessere Autos für den Rest der Gruppe bereit. Zwei graue T5 stehen da. Die Reifenprobleme werden sich erst später bemerkbar machen … Zwischenzeitlich nutzen abfliegende deutsche Touristen die Chance, um uns zum Neu- Verkaufspreis ihre benutzten Autokarten anzubieten. Das habe ich noch nie erlebt. Dann bemerkte ich ihre schwäbelnden Zungenschlag … Wir lehnten dankend ab.

Unweit des Flughafens, ein paar km nur, war das erste Ziel des Tages, Hotel Mirador de Mayabe. Malerisch gelegen, zu erreichen über eine Dorfstrasse und einen heftigen Anstieg kurz vor dem Ziel.
Wir geniessen Ausblick und Abendessen, freuen uns über das Wiedersehen und gehen doch recht früh zu Bett.

IMGP1163 Kopie

… die ersten exotischen Pflanzen im Park des Hotels in Guardalavaca

IMGP1192 Kopie… der verlotterte Geely

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… Ausblick vom Hotel in Mayabe

IMGP1168 Kopie

<– 2014-02-15: Kubatag 2                                                    2014-02-17: Kubatag 4 –>

Kategorien:Reise Schlagwörter: , ,

Krieg?

2014/03/05 4 Kommentare

Ich lese heute in der Bild , dass Frau Clinton die Russen mit Nazi- Deutschland vergleicht.

„…Die frühere US-Außenministerin vergleicht das Vorgehen Russlands, den ethnischen Russen auf der Krim russische Pässe zu geben, mit dem „Bevölkerungs-Transfer“ der Nationalsozialisten vor dem Zweiten Weltkrieg. …“

Ich will jetzt nicht darüber spekulieren, weshalb so viele Moldawier, Bürger der ex- Sowjet- Republik Moldawien, einen Zweitpass des EU- Mitgliedstaates Rumänien haben.
Ich will auch nicht drüber nachdenken, weshalb zum Schutz der amerikanischen Sportler ein Kriegsschiff ins Schwarze Meer geschickt wurde.
Und schon gar nicht, weshalb die Ukraine eigentlich Mitglied der NATO werden soll, wenn ihre eigene Armee so marode ist, dass nichts mehr fährt und fliegt.
Und weshalb die USA den Aufbau einer Glonass- Bodenstation abgelehnt haben, obwohl es GPS- Staionen in Russland gibt.
Und weshalb wohl Frau Timoschenko gar nicht mehr so dringend in die Charité muss.
Und wo wohl Herr Bulatov geblieben sein mag, dem so übel mitgespielt wurde und der trotz deutschen Visums und Eltern in Deutschland erstmal ins Baltikum zur Pressekonferenz musste statt in die deutsche Klinik. Und nun gar nicht mehr auftaucht.
Und auch nicht, weshalb Russland vor wenigen Monaten Kuba alle Altschulden aus Sowjetzeit erlassen hat.
Und schon gar nicht, weshalb ich vor ein paar Tagen ein russisches Aufklärungsschiff in Havanna gesehen habe.

Ich will nicht drüber nachdenken, wie das mit dem Attentat in Sarajevo 1914, van der Lubbes Reichtstagsbrand 1933, dem Sender Gleiwitz 1939, dem Beginn des US- Krieges in Vietnam, den Chemiewaffenfabriken im Irak, dem Aufbau der Taliban oder den demokratischen Muslimbründern in Ägypten wirklich war.

Ich habe mir einfach nur den Text von Jewgeni Jewtuschenko gegoogelt und langsam durchgelesen. Ich weiss nicht, ob ich Urheberrechte verletze, aber ich denke, die Deutsch- Russische Freundschaftsgesellschaft in Thüringen e.V. wird mir das Zitat nicht verübeln:

Meinst du, die Russen wollen Krieg?

Meinst du, die Russen wollen Krieg?
Befrag die Stille, die da schwieg
im weiten Feld, im Pappelhain,
Befrag die Birken an dem Rain.
Dort, wo er liegt in seinem Grab,
den russischen Soldaten frag!
Sein Sohn dir drauf Antwort gibt:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

Nicht nur fürs eig’ne Vaterland
fiel der Soldat im Weltenbrand.
Nein, daß auf Erden jedermann
in Ruhe schlafen gehen kann.
Holt euch bei jenem Kämpfer Rat,
der siegend an die Elbe trat,
was tief in unsren Herzen blieb:

Meinst du, die Russen woll’n…

Der Kampf hat uns nicht schwach gesehn,
doch nie mehr möge es geschehn,
daß Menschenblut, so rot und heiß,
der bitt’ren Erde werd’ zum Preis.
Frag Mütter, die seit damals grau,
befrag doch bitte meine Frau.
Die Antwort in der Frage liegt:

Meinst du, die Russen woll’n…

Es weiß, wer schmiedet und wer webt,
es weiß, wer ackert und wer sät –
ein jedes Volk die Wahrheit sieht:

Meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen woll’n,
meinst du, die Russen wollen Krieg?

(1961)

Wem es zu pathetisch ist oder zu russisch, dann gibt es noch jenen Text aus Anfang der 80er von Udo Lindenberg. Das war das letzte Mal, dass ich selber Furcht vor einem nahenden Krieg hatte.

Es ist eine ausgemachte Sch**, wie sich Politiker aus sicherer Entfernung, hinter einem Meer, darstellen, ihnen die eben noch NSA- belauschten Bündnispartner folgen und, auf der anderen Seite, diese offenkundigen Provokationen und Fehlinterpretationen nicht durchschaut werden. Hat die Welt aus Georgien nichts gelernt? Weshalb ist dieses alte Ost- West- Feindbild wieder da, gewandelt in ein Demokratie- Russland- Feindbild? Hat die zivilisierte Gemeinschaft nicht genug Probleme mit radikalen Islamisten, nur mal so zum Beispiel? Wäre ich Einer von denen, würde ich mich jetzt friedlich lächelnd zurücklehnen und zuschauen, wie sich die Ungläubigen gegenseitig bekriegen.
Der russische Föderationsrat berät ein Gesetz über die Konfiszierung von Aktiva und Anlagevermögen von ausländischen Gesellschaften und Privatpersonen, wenn es zu Sanktionen gegen Russland kommen sollte. Leider nur in Russisch, aber trotzdem sehr ernst zu nehmen HIER.

Ist es wieder so weit?

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2014-02-15: Kubatag 2 – All Incl.

2014/03/03 2 Kommentare

Wir haben mit dieser Reise zwei neue Erfahrungen eingeplant: das Reisen in einer grösseren Gruppe, zu Elft, und die ersten beiden Nächte in einem All- Inclusive- Hotel. Üblicherweise mache ich beides nicht.

Wir reisten aus Moskau an, der Flugplan diktierte die Anreise am Freitag. Unsere Freunde samt Tochter Z. waren gebucht mit der Condor am Sonntag im Direktflug Frankfurt Holguin. Also hinein ins Vergnügen!
Das Hotel Club Amigo Atlántico Guardalavaca ist *** und eines jener Bändchen- Vergnügungsunternehmen. Wir bekommen unseres beim Registrieren und somit freien Zugang zu Essen und Getränken. Das Zimmer ist eher zweckmässig, sauber und gross. Der Blick aufs blaue Meer ist natürlich die Entschädigung für alles.
Nach dem Frühstück sehen wir die ersten Gäste beim Auffüllen der übergrossen Trucker- Thermos- Kaffeebecher an der Bar. Wir geniessen den kubanischen Kaffee und verbringen den Tag am Meer. Zwischendurch sehen wir uns den Souvenirmarkt und den Bungalowbereich im ansonsten gesperrten Hotelgelände an. Abends wird wieder im Hotelrestaurant gegessen, die erste Zigarre geraucht und früh zu Bett gegangen.

Fazit: Das ist nichts für mich, ausser, der Zweck heiligt die Mittel. In diesem Fall ging es um Schlafen und Ausruhen.

IMGP1140 Kopie… am Strand

IMGP1160 Kopie… 1989 steht auf dem Stein, wahrscheinlich ebenso das Baujahr der Anlage

IMGP1145 Kopie

<– 2014-02-14: Kubatag 1                                      2014-02-15: Kubatag 3 –>

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