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Archive for Oktober 2013

Schweiz

Montag ins Büro, am Nachmittag nach DME, am Abend in der Schweiz.

Am Freitagmorgen, 02:20, bin ich wieder in Moskau. Um 9 Uhr der erste Termin, um 18 Uhr bin ich endlich daheim- Wochenende.

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… Abendstimmung in der Schweiz

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Parken in Moskau

… wird in seiner Nervigkeit nur noch durch Autofahren selbst übertroffen. Es ist ganz einfach. Diese Stadt hat kein System, das auch nur annähernd den Ansprüchen an diese Masse von Fahrzeugen bewältigen könnte.
Ampelkreuzungen, die zu gleicher Zeit alle Ampeln auf Rot stellen, damit die Fussgänger diagonal laufen können.
Schnellfahrspuren für die Fahrzeuge der  Regierung, des Parlaments und allerlei Wichtiger, alle mit Blaulicht, in der Mitte der grossen Prospekte, Verringerung des Verkehrsraums durch rechte Spuren für Autobusse, Linksabbiegen nur in Ausnahmefällen- das fällt mir weiter ein.
Die Ringe in Moskau sind durch strahlenförmige Rennstrecken verbunden. Zwischen diesen Prospekten und Chausseen wurden jedoch die Verbindungen vergessen.

Parkplätze gibt es nicht genügend, wie wohl in den meisten Metropolen dieser Welt. Also parken Mann und Frau, wie es gerade geht.
In meinem Hof sieht das dann so aus:
20131018_085852 Kopie… die Hausverwaltung hat an allen möglichen Stellen diese Poller angeschraubt. Trotzdem wird geparkt, wie es nur irgend geht.

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20131017_163946 KopieIch muss zum Lenin- Prospekt. Der Navigator führt mich durch die Parallel- und Seitenstrassen, damit ich auf der richtigen Seite trotz Abbiegeverbot ankomme.
In einer Strasse stehen ein paar Besitzer und kratzen diese riesigen Aufkleber von ihren Frontscheiben. Gemeinsam ist ihnen, dass ihre Autos in zweiter Reihe oder sonstwie dämlich abgestellt wurden. Später erfahre ich, dass Aktivisten im Stadtzentrum durch die Strassen gehen und diese Aufkleber blitzschnell verteilen.

 

Kategorien:Auto, Moskau

gut durchgeplant ist halb gewonnen …

… oder so ging der Spruch … Naja, wenigstens halbwegs …

Nach 2 Tagen Office geht´s zum Tag der Deutschen Richtung Berlin. Viel zu feiern gibt´s in Moskau nicht. Der deutsche Botschafter hat die Party auf den 8. Oktober verschoben, damit der Feiertag gut mit seiner Abschiedsparty zusammen passt. Ja, wir müssen alle sparen … Macht nichts, ist eh´nicht mein Ding auf solchen Massenveranstaltungen, wo nach zwei Stunden Brat- und Bockwürste alle sind …

In Berlin angekommen, geht´s zum Parkplatz (park to fly HIER ). Von da spurte ich an die Ostsee. Meine Freunde erwarten mich. Freitag, Samstag wird ein bißchen was erledigt und am Abend, was sonst, gut gelebt.

Am Samstag nachmittag währt die Freude nicht lange. Ich muss zurück nach Berlin. Eine kurze Hotelnacht, der Weg zum Parkplatz, Check- In, ab geht´s nach Frankfurt, von da weiter nach Ashgabat.

Sonnenschein, angenehme Temperaturen, am Abend ein Shashlyk im Strassencafe- so muss das sein. Ich habe meine Meetings, treffe Freunde am Abend. Auch diese zwei Tage sind schnell vorbei.

Am Mittwochmorgen, eher Dienstagnacht, treffe ich die Crew wieder, mit der ich am Sonntag nach ASB flog. Wie immer habe ich nur einen Wunsch, schnell hoch und Lehne umlegen. In Baku gibt´s die Zwangspause, danach ist Ruhe bis zur Ansage über Frankfurt. Die Transferzeit ist eher kurz, es reicht gerade noch für einen Morgentee.

In Berlin geht es wieder zum Parkplatz und ab- Richtung Süden. Vorher sind noch ein paar Wege in Berlin erledigt.

In Dresden hole ich mir das neu bezogene Austauschlenkrad ab. Das bisherige war vom Vorbesitzer doch schon recht glatt gerudert worden. Über ebay fand ich die kleine Firma in Dresden, wo ich ohne Versandkosten abholen kann.
Am Abend gibt´s das Standardprogramm, Sülze mit Bratkartoffeln und Radeberger Bier. Alt werde ich nicht, die Zeiten liegen mir auf dem Gemüt.
Am Donnerstag morgen bringe ich das Auto in die Werkstatt. Tempomat für die langen Autobahnfahrten muss eingebaut werden, das alte Lenkrad aus-, das neue eingebaut werden. Die Elektronik und Airbags nehmen mir jedes Interesse, irgendetwas selbst zu tun.
Richtig: Am Nachmittag muss ich warten, da die Software zum Programmieren der Datenbank offenbar nur bei Daimler ist.
Ende gut, alles gut.

Am Freitag, sehr zeitig, starte ich Richtung Ostsee. Nach 2 Stunden bin ich in Berlin, 45 Minuten benötige ich von Süd nach Nord durch Berlin, dann geht es wie immer Richtung Rostock. Diverse Termine sind abzuarbeiten. So vergehen Freitag und Samstag zügig.

Am Samstag, früher Nachmittag, fahre ich zurück Richtung TXL. Das Etap- Hotel, besser: Ibis Budget, in Hennigsdorf teste ich. Für 29 EUR darf man nicht viel erwarten. Ich muss auch nichts bekommen. Um 3 Uhr 20 ist meine Nacht zu Ende. Ich fahre nach Tegel, liefere das Auto ab und fliege um 6:05 mit LH nach VKO, Vnukovo.

Und nun? Eine Woche Moskau, Office.

20131005_205025 Kopie… ein wenig scheinheilig ist das schon, oder?
Die Grenzen werden zugenagelt, so gut es geht. Visa werden nur bei mehr als sicherem Nachweis der Rückkehrwilligkeit ausgeteilt, in relativ wohlhabenden Ländern wie Russland. Die EU- Aussengrenzen werden bestens gesichert, wie man leicht bei einer Autofahrt zwischen Moskau und Berlin feststellen kann. Und dann erheben die gleichen Leute, die Europa dicht machen, die Stimme?
Nun ja, eine Lichterkette wird´s richten.

20131006_082824 Kopie… Nebel am Morgen in Berlin, TXL, auf dem Wege nach Frankfurt

20131006_083258 Kopie… Jaecki Schwarz, Schauspieler, hat ein Augenleiden und darüber in einem Interview mit der Bingo- BZ gesprochen. Noch mehr Mühe gegeben hat sich der Interviewer aber mit der Darstellung des Liebeslebens des Fernsehstars…

20131006_102145 Kopie… A380 auf FRA. Was für ein Flugzeug!

20131007_134032 Kopie… Sonne, Blumen blühen, Fontänen vor dem Oguzkent- Hotel in Ashgabat

20131012_132502 Kopie… Seebrücke Rerik. Da möchte ich gleich wieder hin …

Schneeflöckchen, Weißröckchen, …

2013/10/01 1 Kommentar

… das ist wohl neuer Rekord, zumindest für mich: Am heutigen 1. Oktober empfing mich leichter Flockenwirbel, als ich das Haus verliess. Am ersten Oktober!

20131001_080236[1]

… das ist keine Objektivverschmutzung, das sind Striche von fallenden Schneeflocken …

Kategorien:Jahreszeiten, Moskau