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Archive for Januar 2012

Heimweg

2012/01/31 4 Kommentare

Abendempfang, wenig Parkplätze sind zu erwarten, ich nehme die Metro.

… Gusyatnikov Pereulok

… in der Metro

… doppelt hält besser: die Wechselsprecheinrichtung mit dem Zugführer

… nicht nur der Wandbildmaler hat mal von schöneren Zeiten geträumt. Ich gebe einen kleinen Schein.

… eine bitterkalte Nacht erwartet Moskau

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Kategorien:Digitalfoto LowFi, Harinezumi, Jahreszeiten, Moskau Schlagwörter:

Samstags

… wie sehr häufig ein Tee im Starlite, danach weiter.

Der Harfenspieler ebenso ebenso tiefgefroren wie die gesamte Stadt.

Im Expocenter ist eine Bauausstellung, ich will sie mir ansehen.
Die benachbarte Moscow City wächst

… wenn man den Unterschied zwischen Russland und China schnell verstehen will, so reicht ein Blick auf dieses Projekt:
Ewig geplant, langsam begonnen, teilweise wieder abgebrochen, so könnte die Geschichte dieses eigentlich gar nicht so besonderen Viertels im Moskauer Zentrum beschrieben werden. HIER steht mehr.
Eine zweijährige Abwesenheit von Shanghais Viertel Pudong schafft mehr Überraschungen.

 

Kategorien:Architektur, Moskau Schlagwörter:

Moskau friert ein

2012/01/24 2 Kommentare

Nachts wurde es tiefkalt, schon um 23:30 waren es Minus 19. Die üblichen Geräusche der Stadt, die ich wegen des Schlafens bei offenem Fenster auch in der 9. Etage höre, verschwinden. Keine streunende Hundemeute beim Revierkampf, kein röhrender Auspuff, kein Feuerwerk, kein Schuss, kein Flaschenklirren, keine trunkenen Gesänge, noch nicht mal ein „Tanya, ich liebe dich“- Ruf durch die Nacht, nichts ausser einem gedämpften Grundrauschen ist noch zu hören bis früh um 7. Es gibt keinen Neuschnee, nur bittere Kälte. Die Strassen sind deutlich leerer auf dem Weg zur Arbeit. Moskau im tiefen Frostzustand.

Kategorien:Moskau Schlagwörter: ,

Eine eisige Woche

2012/01/23 4 Kommentare

… liegt vor Moskau:
Tageshöchsttemperaturen bei Minus 11, Nachttemperaturen bis Minus 20, Schneefall, blauer Himmel. Ja, so muss Winter sein!
Die Strassen werden langsam freier, die eine oder andere Batterie hat das Wochenende wohl nicht gut überstanden.

… Motoren Laufenlassen im Stand ist jetzt nicht mehr umweltschädigend, sondern lebenserhaltend  …

… ein neuer Ausblick am Morgen. Sieht aus wie ein neues Projekt …
… und ich in Moskau. Kein Flughafen, kein Bahnhof, keine Langstrecke seit 8. Januar schon!

Kategorien:Auto, Moskau

Minus 16 in Sorochany

Der Samstagabend endet eisig kalt, während der Nacht höre ich den Wind pfeifen. Am Morgen gibt es keine Gnade: Abfahrt um 8 Uhr 30 nach Sorochany. Der Anlasser dreht unwillig, aber gut durch, die Strassen sind leer, die Temperaturanzeige bleibt lange auf -15. Erst nahe Sorochany gibts dann noch ein Grad weniger, -16.

Wenige Leute sind da, ein Sessellift ist wegen des Windes gar abgestellt. Eisiger Wind, keine Sonne, horizontales Schneetreiben. Gute zwei Stunden boarden wir. Dann ist dem mitgereisten Neffen auf einmal zu kalt. Ich entdecke bei ihm eine weisse Stelle auf der Nase, befürchte Erfrierungen und mache den Vorschlag, doch lieber ins warme Cafe zu gehen, einen Tee zu nehmen und heimwärts zu fahren.

Schön war´s. Der junge Studi ist zu seiner Uni wohlbehalten zurückgekehrt.
Der Tag endet mit Minus 16 und am Sat- Spiegel rüttelnden Wind.

 

 

Kategorien:Moskau, Snowboarding Schlagwörter:

Moskau am Morgen

Minus 9 bis Minus 13 und kräftige Schneefälle schaffen glatte Strassen und jede Menge Bagatellunfälle, die wiederum zu gewaltigen Staus führen. Auch das ist Moskau im tiefen Winter.

Gut, dass es dann am Morgen aus dem Büro so vertrauenswerweckend ausschaut:

09:40 am Dienstag

Harinezumi, Takashi, LowFi- Fotografie

2012/01/15 1 Kommentar

Einige Bilder im Blog sehen irgendwie anders aus, die Farben scheinen manipuliert, die Qualität ist schlecht. Ich habe dies beabsichtigt.
X., die Jüngste im Bunde, wünschte sich und bekam, wie berichtet, die Digital Harinezumi 2+++, kurz Zumi genannt. Ich hatte die Takashi dazu bestellt, die zweite Zumi kam auch noch. Seitdem experimentiere ich mit den beiden Retro Kameras und ihren eingebauten Möglichkeiten.

Zwischenbericht:
Die Takashi hat das echte Plastik- Retrodesign, aber weniger Modi. Sie ist eine „echte“ Digitalkamera mit den Eigenschaften einer Knipse meiner Kinder- und Jugendzeit. Sepia und Monochrom (Schwarzweiss) Bilder gefallen mir am besten, selbst ein Zoom ist da.
Die Zumi hat 10 verschiedene Aufnahme- Modi, ist sehr klein und handlich und mit ihrem eigentümlichen Form auch schnell weggepackt. Allerdings hat sie keine Möglichkeiten, das Datum einzustellen. Meine Bilder stammen alle aus dem Jahr 2009… Macht nichts. Sie wird derzeit ohnehin nur in einer Final Edition verkauft, da der Sublieferant die kleinen Displays nicht mehr liefern können soll. Die beiden vivid- Modi finde ich spannend. Die Farbüberzeichnung gefällt mir irgendwie.
Beiden gemeinsam ist, dass sie zur Gruppe der Digitalnachahmer der Lomo- Kameras gehören, die noch immer analog und anarchisch genutzt werden. Googeln nach Lomo oder Lomographie hilft und bringt erstaunliche Ergebnisse.

… die Verpackung der Takashi FX521

… Purismus pur: Neben der schönen Verpackung und der angenehmen Regentropfen- Haptik des Gehäuses kam rein gar nichts mit. Batterie, MiniSD- Karte musste ich kaufen, die Schnur spendete mir X., für den Transport muss eine Socke genügen. Zum Grössenvergleich meine Canon Ixus80IS, die ich immer in der Hosen-/ Jackentasche bei mir habe